Bayerische Staatsbibliothek

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Digitale Sammlungen



Es sind 184.000 Titel online
[09.02.2010]


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MDZ-News

 

Neue Veröffentlichungen

Die NeuzugängeNeuzugänge des Tages in den Digitalen Sammlungen.
[09.02.2010]

IMPACT-Workshop am 4. März

Das MDZ veranstaltet am 4. März 2010 im Rahmen des EU-Projektes IMPACTIMPACT einen Workshop in deutscher Sprache über die zahlreichen Herausforderungen bei der Umwandlung von Druckwerken in vollständig durchsuchbare elektronische Texte. Anhand konkreter Anwendungsbeispiele wird der Nutzen von OCR und Volltexten für Bibliotheken, Museen und Archive vorgestellt. Weitere Informationen, das Veranstaltungsprogramm und ein Anmeldeformular finden Sie hierhier
[28.01.2010]

Sieben mal mehr Dateien im Archiv

Verstärkte Sammelaktivitäten und umfangreiche Digitalisierungsprojekte haben das Langzeitarchiv der BSB auch im Jahr 2009 stark wachsen lassen. Die gespeicherten Datenmenge hat sich von 97 TB auf nunmehr 182 TB fast verdoppelt. Exorbitant fiel der Anstieg der Anzahl der Dateien aus. Mit fast 295 Millionen wird im Vergleich zum Vorjahr nun die siebenfache Menge verwaltet.
alle Zahlenalle Zahlen
[15.01.2010]

Newsweitere News


 



Allgemeine deutsche Biographie & Neue deutsche Biographie (Digitale Register)

Allgemeine deutsche Biographie & Neue deutsche Biographie (Digitale Register)Als historisch-biografische Lexika sind die ADB (55 Bände und ein Register, 1873-1912) und die NDB (20 Bände, seit 1953) erstrangige Informationsmittel zu Personen, die im deutschsprachigen Raum in herausragender Weise wirksam waren. Vom Mittelalter bis zur Gegenwart werden alle Bereiche des öffentlichen, wissenschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Lebens berücksichtigt. In dem hier vorliegenden Register sind die Einzelregister aller bisher erschienenen Bände der NDB und das Gesamtregister der ADB kumuliert und mit ergänzenden Informationen aus den Artikeln angereichert. Die Datenbank umfasst nicht nur die Personen, denen in der NDB oder in der ADB eigene Artikel gewidmet sind, sondern enthält auch die in den Genealogien sowie in den Einzel- und Familienartikeln erwähnten Namen.

Bibliografische Angaben:
[Allgemeine deutsche Biographie - Neue deutsche Biographie / Digitales Register, hrsg. von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften und der Bayerischen Staatsbibliothek. Erschienen 1875 (2001) - ]

Kooperationspartner: Historische Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften
Status: abgeschlossen

Förderung: DFG  
Recherchemöglichkeiten: Personennamen, Familien, Geschlecht, Stand, Beruf, Konfession, Geburts-, Todesjahr und -zeitraum, ADB/NDB Autoren



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Babylonischer Talmud, Pergamenthandschrift, Frankreich (?) 1342 - Cod.hebr.95

Babylonischer Talmud, Pergamenthandschrift, Frankreich (?) 1342  - Cod.hebr.95Der Babylonische Talmud hat als die kostbarste hebräische Handschrift der Bayerischen Staatsbibliothek zu gelten. Er ist die einzige noch erhaltene Handschrift aus dem Mittelalter, die den Text des Babylonischen Talmuds fast vollständig enthält. In seiner altertümlichen Aufmachung und Anordnung sowie mit seinen zahlreichen Varianten, Zusätzen und Korrekturen bietet er einen einzigartigen Einblick in das Gesamtwerk und spiegelt den älteren Überlieferungszustand zu einer Zeit lange vor dem ersten Druck. Zu seiner unschätzbaren wissenschaftlichen Bedeutung kommt die hohe ideelle Wertschätzung, die zu einem entsprechenden Benützungsdruck für den Codex führte. Den unmittelbaren Anlass für die Digitalisierung bildete der Wunsch der israelischen Nationalbibliothek, auf ihrer Website eine digitale Wiedergabe dieser Handschrift bieten zu können. Dem soll nun mit der Möglichkeit, einen Link auf den Server der Bayerischen Staatsbibliothek zu setzen, entsprochen werden. Zugleich eröffnet die Digitalisierung die Aussicht, die aus konservatorischer Sicht nicht mehr vertretbare Benützungsfrequenz dieser Handschrift entscheidend zu verringern.



Kooperationspartner:
Status: abgeschlossen

Förderung:   
Recherchemöglichkeiten: Inhaltsverzeichnis



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Bayerischer Beratender Landesausschuss

Der Bayerische Beratende Landesausschuss trat als eine Art Vorparlament im ersten Halbjahr 1946 dreimal zusammen. Er stellt den Vorläufer der im zweiten Halbjahr 1946 tagenden Verfassunggebenden Landesversammlung dar. Die Protokolle des Beratenden Landesausschusses ergänzen das BLO-Modul "Verfassungsgebung 1946" und sind ein Dokument des demokratischen Neuaufbaus in Bayern nach dem 2. Weltkrieg."

Kooperationspartner:
Status: laufend

Förderung:   

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Blockbücher aus bayerischen Sammlungen

Blockbücher aus bayerischen SammlungenBlockbücher sind im 15. Jahrhundert im Holzschnittverfahren hergestellte illustrierte Bücher relativ geringen Umfangs, die eine Übergangsform zwischen der illuminierten Handschrift und dem illustrierten gedruckten Buch darstellen. Sie gehören zum seltensten und damit wertvollsten Sammlungsgut von Bibliotheken. Weltweit sind nurmehr etwa 100 Ausgaben von 33 verschiedenen Werken in etwa 600 Exemplaren nachweisbar. Bis heute stellen Blockbücher die buchgeschichtliche, kunsthistorische und philologische Forschung vor zahlreiche Fragen im Hinblick auf die Datierung der einzelnen Drucke, ihren regionalen Ursprung sowie ihre Einordnung in handschriftliche und druckgraphische Bild- und Texttraditionen. Die wissenschaftliche Bearbeitung der Blockbücher wird jedoch durch ihren sehr problematischen konservatorischen Zustand erheblich erschwert. Da die Papierblätter vielfach durch Farbfraß geschädigt sind, können die Bücher Forschern nur noch ausnahmsweise für die Einsichtnahme zur Verfügung gestellt werden.

Im Projekt ist angestrebt, die reichen Blockbuchbestände in 14 bayerischen Sammlungen (Bibliotheken sowie Museen, in staatlichem, kirchlichem und privatem Besitz) auf einem hohen bibliographischen Niveau zu beschreiben sowie vollständig in hochwertigen digitalen Aufnahmen zu reproduzieren und zugänglich zu machen. In einem Zeitraum von drei Jahren werden über 90 Blockbücher und Blockbuchfragmente digitalisiert und zumeist erstmals katalogisiert.

Kooperationspartner:

Hofbibliothek Aschaffenburg
Staats- und Stadtbibliothek Augsburg
Staatsbibliothek Bamberg
Universitätsbibliothek Erlangen
Pfarrei St. Martin Kaufbeuren
Stadtbibliothek Memmingen
Staatliche Graphische Sammlung München
Universitätsbibliothek München
Germanisches Nationalmuseum Nürnberg
Kirchen-Kapitelsbibliothek Schwabach
Bibliothek Otto Schäfer Schweinfurt
Universitätsbibliothek Würzburg

Weitere Blockbuchsammlungen im Internet

Bodleian Library, University of Oxford

Kooperationspartner:
Status: laufend

Förderung: DFG  

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Buchillustrationen zu Vergils Aeneis 1502-1840 (Vergilius pictus digitalis)

Buchillustrationen zu Vergils Aeneis 1502-1840 (Vergilius pictus digitalis)Aus allen zwischen 1502 und 1840 erschienenen Ausgaben (Editionen der Opera oder der Aeneis; Übersetzungen) Vergils (P. Vergilius Maro, 70-19 v. Chr.; auch: Vergil, Virgil, Virgile, Virgilio) im Besitz der Bayerischen Staatsbibliothek, die Illustrationen enthalten (etwa 200 von über 500 Vergil-Drucken), wurden die (fast immer schwarz-weißen, nur selten kolorierten) Holzschnitte oder Kupferstiche (sowie direkt zugehörige Textseiten wie Herkunftsangaben für diese Illustrationen) digitalisiert. Außer etwa 2000 Einzelseiten mit Illustrationen aus Ausgaben nur mit figürlichen Frontispizen oder mit kleineren Illustrationszyklen (in der Regel 1 Bild für jedes der 12 Aeneis-Bücher) werden ausgewählte Alte Drucke, die größere Serien von Bildern zu Vergil (mehrere mit 50 und mehr Illustrationen) enthalten, vollständig digitalisiert, so dass auch der unmittelbare Bild/Text-Bezug erkennbar ist. Ein gedrucktes, von Werner Suerbaum erarbeitetes Handbuch von 2008 erschließt diesen Thesaurus an Illustrationen zu Vergil.
Für die vollständig digitalisierten Drucke klicken Sie bitte auf den obigen Projekttitel oder nebenstehende Abbildung. Diejenigen Drucke, von denen lediglich die Illustrationen digitalisiert wurden, lassen sich gesammelt [ hier ] abrufen. Um zu den einzelnen digitalen Objekten zu gelangen, ist dort zuerst die kleine Schachtel ("Objekt") anzusteuern.



Kooperationspartner: Prof. Dr. Werner Suerbaum, Griechische und Lateinische, Romanische, Italienische und Slavische Philologie, Sprachen und Kommunikation
Status: abgeschlossen

Förderung:   

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Chorbücher und Handschriften in chorbuchartiger Notierung

Die Bayerische Staatsbibliothek besitzt den umfangreichsten Bestand an Chorbuchhandschriften in Deutschland. Allein 75 Chorbücher im Groß-Folio-Format stammen aus der bayerischen Hofkapelle, überwiegend aus der Zeit von Orlando di Lasso als Hofkapellmeister. Mehrere besonders prachtvolle illuminierte Chorbücher gehörten ursprünglich zum persönlichen Besitz der bayerischen Herzöge und Kurfürsten. Im Zuge der Säkularisation gelangten ab 1802 weitere bedeutende Chorbuchhandschriften aus Klöstern in die Hofbibliothek. Vorlage für die Digitalisierung sind bis auf einzelne Ausnahmen die historischen Schutzverfilmungen des Bestandes.

Status: laufend



Codices bavarici monacenses Catalogi (Cbm Cat.)

Codices bavarici monacenses Catalogi (Cbm Cat.)Die Bayerische Staatsbibliothek verwahrt einen großen Handschriftenbestand, den sie nach und nach über das Internet einem interessierten Publikum zugänglich machen möchte. Dieses digitale Angebot wird ständig erweitert. Die Digitalisate werden von Originalen in Farbe oder von vorhandenen Mikrofilmen in bitonaler Qualität bzw. in Graustufen hergestellt.

Kooperationspartner:
Status: laufend

Förderung:   

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Collectio musicalis Maximilianea

Die im Auftrag König Maximilians II. von Bayern durch den Hofkapellmeister Johann Kaspar Aiblinger erworbene „Sammlung älterer italienischer Musikwerke“ ist eine umfangreiche Abschriftensammlung mit überwiegend liturgischer Vokalmusik vor allem der Römischen Schule. Aiblinger sollte im Jahr 1833 auf einer „Kunstreise nach Italien (…) über die Musikarchive und Sammlungen berühmter Meisterwerke Forschungen“ anstellen „und nach Möglichkeit (…) durch Acquisition von Originalen oder Copien die musikalischen Kunstschätze der K. Hofbibliothek in München“ bereichern. Die Collectio musicalis Maximilianea wurde einerseits zur Vervollständigung des Repertoires der Münchner Hofkapelle, andererseits zum Studium für Musikforscher und als Anschauungsmaterial „zur Bildung junger Tonsetzer“ angelegt.

Status: laufend


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Digitalisierung [VD16-1], Erschließung und Bereitstellung im WWW von im deutschen Sprachgebiet erschienenen Drucken des 16. Jahrhunderts der Bayerischen Staatsbibliothek (VD16 digital)

Digitalisierung [VD16-1], Erschließung und Bereitstellung im WWW von im deutschen Sprachgebiet erschienenen Drucken des 16. Jahrhunderts der Bayerischen Staatsbibliothek (VD16 digital)Das Ziel des gesamten Projekts ist die Digitalisierung der an der Bayerischen Staatsbibliothek vorhandenen und im deutschen Sprachbereich erschienenen Drucke des 16. Jahrhunderts und ihre Bereitstellung im Internet. In dem Pilotprojekt soll mit einem geistes- und kulturgeschichtlich definierten Segment der Literatur des 16. Jahrhunderts (Vorreformationszeit) begonnen werden. Das Pilotprojekt dient der Gewinnung von Erfahrungswerten hinsichtlich der anlässlich der Digitalisierung machbaren bzw. wünschenswerten Erschließungstiefe (ausgabenspezifische oder exemplarspezifische Beschreibung, Illustrationen, Einbände, Provenienzen) im Bereich früher Drucke und den Erfordernissen bei der technischen Durchführung der Digitalisierung. Es sollen Erkenntnisse gewonnen werden, ob die veranschlagten Leistungszahlen für die Bearbeitung der Bestände zu realisieren sind. Aufgrund der gegenüber bisher durchgeführten Digitalisierungsprojekten vorliegenden Besonderheiten (Sacherschließung, Bilderschließung, Lagenkollation, …) ergeben sich die genauen Leistungszahlen erst im Laufe des Pilotprojekts. Das Pilotprojekt soll auch zeigen, wie die Akzeptanz dieses Digitalisierungsprojekts durch und die Relevanz für die Forschung ist. Entsprechende Auswertungen der Nutzung sind daher Bestandteil des Pilotprojekts.



Kooperationspartner:
Status: abgeschlossen

Förderung: DFG  

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Digitalisierung [VD16-2], Nachweis, Bereitstellung im WWW und Langzeitarchivierung der im deutschen Sprachgebiet erschienenen Drucke des 16. Jahrhunderts (1518-1600) der Bayerischen Staatsbibliothek

Digitalisierung [VD16-2], Nachweis, Bereitstellung im WWW und Langzeitarchivierung der im deutschen Sprachgebiet erschienenen Drucke des 16. Jahrhunderts (1518-1600) der Bayerischen StaatsbibliothekDas Ziel des Projekts ist die Digitalisierung der an der Bayerischen Staatsbibliothek vorhandenen, im deutschen Sprachbereich erschienenen Drucke des 16. Jahrhunderts mit je einem Exemplar pro Ausgabe und die sofortige Bereitstellung dieser Digitalisate im Internet sowie die Langzeitarchivierung der erzeugten Daten, die die späteren vielfältigen Nachnutzungsmöglichkeiten der digitalen Master gewährleistet. Das Projekt versteht sich als breit angelegter Einstieg in die großflächige Digitalisierung sämtlicher im VD 16 nachgewiesenen Drucke und setzt erstmals neueste Scan-Technologie in Form zweier Scan-Roboter für die rasche und verlässliche Digitalisierung früher Drucke ein. Mit Stand Dezember 2005 weist das VD 16 insgesamt 99.830 Ausgaben nach. Das Projekt schließt zeitlich nahtlos an das von der Bayerischen Staatsbibliothek seit 1. Februar 2006 durchgeführte Digitalisierungsprojekt für Drucke von 1501 bis 1517 (vorreformatorisches Schrifttum) an, technologisch werden jedoch neue Wege beschritten, die mehr und rascheren Durchsatz erlauben und damit für eine Massendigitalisierung allein in Frage kommen. Im Ergebnis werden alle in der Bayerischen Staatsbibliothek vorhandenen Titel des VD 16 digitalisiert verfügbar sein.



Kooperationspartner: Leibniz-Rechenzentrum
Status: laufend

Förderung: DFG  

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Digitisation on Demand - Varia

Digitisation on Demand - VariaDer Bereich Digitisation on Demand - Varia beinhaltet Handschriften, Druckwerke und Landkarten aus dem umfangreichen Bestand der Bayerischen Staatsbibliothek, die auf Wunsch der Bibliotheksnutzer digitalisiert wurden. Hier sind Werke in verschiedenen Sprachen und aus den unterschiedlichsten Epochen und Themenbereichen versammelt.



Kooperationspartner:
Status: laufend

Förderung:   

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eBooks on Demand (EOD)

Über eBooks on Demand können vollständige elektronische Kopien von urheberrechtsfreien Büchern aus dem Zeitraum von 1501 bis etwa 1900 bestellt werden.
Der Service wurde im Rahmen eines durch die EU geförderten Projekts von 13 Bibliotheken aus 8 europäischen Ländern ins Leben gerufen und wird seit Projektende als Dokumentlieferdienst an der BSB weitergeführt. Zu dem Service an der Bayerischen Staatsbibliothek gibt es eine Webseite mit detaillierten Informationen. Die EOD-Website bietet weitere Informationen zu dem Dokumentlieferdienst sowie zu allen Zugangssystemen, über die eBooks bestellt werden können.

Kooperationspartner:
Status: abgeschlossen

Förderung: EU, eTEN  

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Einbandsammlung

EinbandsammlungDie Bayerische Staatsbibliothek besitzt als größte deutsche Sammlung mittelalterlicher Handschriften und Inkunabeln sowie aufgrund ihres umfangreichen Bestands an Drucken des 16. Jahrhunderts eine reiche Sammlung von frühneuzeitlichen Bucheinbänden. Da ein hoher Anteil der Altbestände infolge der Säkularisation altbayerischer und schwäbischer Klöster in die Bibliothek gelangte, entstanden die spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Einbände überwiegend in Buchbinderwerkstätten dieser Region.
Unter dem Buchhistoriker und Einbandkundler Ferdinand Geldner (1902-1989), dem Leiter der Inkunabelsammlung der Bayerischen Staatsbibliothek, wurde eine umfangreiche Materialsammlung zu frühneuzeitlichen Bucheinbänden aufgebaut. Sie umfasst zahlreiche Einband-Durchreibungen, die für die wissenschaftliche Zuordnung von blindgeprägten Einbänden zu Werkstätten verwendet werden. Dieses Quellenmaterial wird digitalisiert und in der gemeinsamen deutschen Einbanddatenbank erschlossen, um es für die buch- und kunsthistorische Forschung verfügbar zu machen und neue Erkenntnisse zur Herkunft, Verbreitung und Rezeption von Handschriften und alten Drucken zu ermöglichen.
http://www.hist-einband.de/muenchen_sammlung.shtml
Daneben legte Geldner eine Sachkartei zur Einbandsammlung an, in der neben Buchbindern und Vorbesitzern von Einträgen auch Stilrichtungen und technische Besonderheiten verzeichnet sind. Die Kartei wurde im Rahmen des DFG-geförderten Projekts ‚Einbanddatenbank’ digitalisiert und wird hier im Internet bereitgestellt.

Kooperationspartner:
Status: laufend

Förderung: DFG  

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Emblembücher der Frühen Neuzeit (Auswahl)

Emblembücher der Frühen Neuzeit (Auswahl)Im Rahmen des Förderprogramms der Deutschen Forschungsgemeinschaft zur "Retrospektiven Digitalisierung von Bibliotheksbeständen" werden in einem kooperativen Projekt des Instituts für Deutsche Philologie der Ludwig-Maximilians-Universität (Prof. Dr. Dietmar Peil) und der Bayerischen Staatsbibliothek eine forschungsrelevante Auswahl von ansonsten schwer zugänglichen Emblembüchern digital aufbereitet und über das Internet zugänglich gemacht. Je nach dem Grad der Verschränkung von Bild und Text werden die Emblembücher (vornehmlich aus dem 17. und dem 18. Jahrhundert) vollständig oder teilweise (Titelei, Bildseiten und gegebenenfalls die für das Emblemverständnis wichtigen Textseiten) digitalisiert. Der Schwerpunkt des Projekts liegt auf der Erschließung: So wird ein Zugriff über die vollständigen bibliografischen Angaben zu allen Titeln und über Motti und Suchbegriffe auf die Einzel-Embleme realisiert. Ein wissenschaftlicher Kommentar zum jeweiligen Werk wird ebenfalls in die Datenbank integriert.



Kooperationspartner: Institut für Deutsche Philologie der Ludwig-Maximilians-Universität (Prof. Dr. Dietmar Peil)
Status: abgeschlossen

Förderung: DFG  
Recherchemöglichkeiten: Inhaltsverzeichnisse, Titelangaben der Einzelbände, Künstler, Bildmotive und -bedeutungen, Motti, Bibelstellen, Tage, Personen



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Europeana regia : a digital collaborative library of royal manuscripts in Medieval and Renaissance Europe - Handschriften der Bayerischen Staatsbibliothek

Europeana regia : a digital collaborative library of royal manuscripts in Medieval and Renaissance Europe - Handschriften der Bayerischen StaatsbibliothekEuropeana Regia will create a European corpus of digitised manuscripts, testimonies of the circulation of texts and art in Europe in the Middle Ages and the Renaissance. A selection of representative collections, today spread between different Member States, has been chosen to focus on several important moments of the political, cultural and artistic history of Europe. It consists of three sub-projects, involving a total number of 874 manuscripts:

1. Bibliotheca Carolina, focusing on the digitisation of 425 masterworks from the main abbeys and bishop schools of the Carolingian Empire (8th-9th centuries), including Reichenau, Saint-Denis, Corbie, Reims, Saint-Amand, Freising, Wissembourg. The manuscripts show the intellectual and artistic activity of these centres of religious life, ecclesiastical and imperial power, and their numerous exchanges of texts and patterns.
The manuscripts digitised in Europeana Regia represent around 50 % of the total amount of Carolingian manuscripts preserved in Europe. The Bayerische Staatsbibliothek will contribute 114 manuscripts to the project.

2. The Library of King Charles V, the most outstanding royal collection of illuminated manuscripts from the 14th century, which was, thanks to the circulation of copies, at the heart of aristocratic culture in France, England, Flanders, and Burgundy (a total of 167 manuscripts, of which the Staatsbibliothek will contribute one).

3. The Library of the Aragon Kings of Naples: this stupendous collection is a unique concentration of masterworks of French, Venitian, Napolitan, Lombard, and Spanish illumination. It is the symbol, beyond political frontiers, of the cultural unity of Europe (282 manuscripts in total, of which the Staatsbibliothek will contribute one).

Project duration: 30 months (2010-2012)

Kooperationspartner: Bibliothèque nationale de France Paris
Kooperationspartner: Bibliothèque royale de Belgique Brüssel
Kooperationspartner: Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel
Kooperationspartner: Biblioteca Historica, Universitat de València
Status: laufend

Förderung: Europäische Kommission  

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Frauenklöster - Handschriften und Inkunabeln

Frauenklöster - Handschriften und InkunabelnDie "Schriftlichkeit in süddeutschen Frauenklöstern" steht im Mittelpunkt eines Kooperationsprojektes, das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) im Rahmen der Aktionslinie „Bibliotheken und Archive im Verbund mit der Forschung“ gefördert wird. Der programmatisch neue Ansatz ermöglicht eine enge Zusammenarbeit von Erschließung, Digitalisierung und wissenschaftlichen Erforschung der mittelalterlichen Handschriften, der pragmatischen Schriftlichkeit und Urkunden aus ausgewählten süddeutschen Frauenklöstern. Das Projekt wird gemeinsam von der Bayerischen Staatsbibliothek, vom Bayerischen Hauptstaatsarchiv und der Westfälischen Wilhelms-Universität (Mittelalterliche Geschichte: Lehrstuhl III, Prof. Dr. Eva Schlotheuber) durchgeführt.

Die ausgezeichnete Überlieferung der Bibliotheks- und Archivbestände der Dominikanerinnen von Altenhohenau, des Birgittenklosters Altomünster, der Münchner Klarissen (St. Jakob am Anger) und Franziskanerinnen (Pütrichhaus) sowie der Benediktinerinnen in Neuburg / Donau ermöglicht es, anhand der Handschriften, Archivalien und Wiegendrucke erstmals systematisch und umfassend das Bildungs- und Bibliotheksprofil der weiblichen Gemeinschaften zu rekonstruieren und auszuwerten. Als Kriterien dienen Zusammensetzung und Aufbau der Buchsammlungen, Abschreibtätigkeit, Sprachkompetenz und Verfasserschaft der Frauen, Verhältnis von Text und Bild, Rezeption ‚moderner’ Literatur und Austausch mit Laienkreisen. Das ebenfalls reich überlieferte konventsinterne ‚Gebrauchsschriftgut’ (Konventstagebücher, Konventschroniken, Rechnungsbücher, Urbare, Kopiare, Traditionsbücher etc.) gestattet darüber hinaus einen wertvollen Einblick in die innere Situation der Konvente, in Verwaltungsstrukturen und Archivorganisation. Nicht zuletzt ist das ‚Gebrauchsschriftgut’ als eines der raren Segmente von Schriftlichkeit zu werten, die von den Frauen selbst verfasst wurden.

Im Projekt werden in einem Zeitraum von drei Jahren etwa 150 lateinische und deutsche Handschriften sowie Fragmente der BSB digitalisiert und 71 dieser Handschriften, für die nur Beschreibungen des 19. Jahrhunderts vorliegen, neu katalogisiert.

Kooperationspartner: Bayerisches Hauptstaatsarchiv
Kooperationspartner: Westfälische Wilhelms-Universität (MA Geschichte III, Prof. Dr. Eva Schlotheuber)
Status: laufend

Förderung: DFG  

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Handschriften (südasiatische - Cod.beng., Cod.Chakma, Cod.guj., Cod.hind., Cod.Kann., Cod.Lepcha, Cod.Malayal., Cod.Marathi, Cod.nepal., Cod.Oriya, Cod.pal., Cod.pañj., Cod.sanscr., Cod.Sindhi, Cod.singh., Cod.tam., Cod.Telugu, Cod.Urdu)

Die Bayerische Staatsbibliothek verwahrt einen großen Handschriftenbestand, den sie nach und nach über das Internet einem interessierten Publikum zugänglich machen möchte. Dieses digitale Angebot wird ständig erweitert. Die Digitalisate werden von Originalen in Farbe oder von vorhandenen Mikrofilmen in bitonaler Qualität bzw. in Graustufen hergestellt.

Kooperationspartner:
Status: in Vorbereitung

Förderung:   

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Handschriften (afrikanische - Cod.aethiop., Cod.copt., Cod.pun., Cod.Vai)

Handschriften (afrikanische - Cod.aethiop., Cod.copt., Cod.pun., Cod.Vai)Die Bayerische Staatsbibliothek verwahrt einen großen Handschriftenbestand, den sie nach und nach über das Internet einem interessierten Publikum zugänglich machen möchte. Dieses digitale Angebot wird ständig erweitert. Die Digitalisate werden von Originalen in Farbe oder von vorhandenen Mikrofilmen in bitonaler Qualität bzw. in Graustufen hergestellt.

Kooperationspartner:
Status: in Vorbereitung

Förderung:   

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Handschriften (arabische - Cod.arab.)

Handschriften (arabische - Cod.arab.)Die Bayerische Staatsbibliothek verwahrt einen großen Handschriftenbestand, den sie nach und nach über das Internet einem interessierten Publikum zugänglich machen möchte. Dieses digitale Angebot wird ständig erweitert. Die Digitalisate werden von Originalen in Farbe oder von vorhandenen Mikrofilmen in bitonaler Qualität bzw. in Graustufen hergestellt.

Kooperationspartner:
Status: laufend

Förderung:   

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Handschriften (deutsche - Cgm)

Handschriften (deutsche - Cgm)Die Bayerische Staatsbibliothek verwahrt einen großen Handschriftenbestand, den sie nach und nach über das Internet einem interessierten Publikum zugänglich machen möchte. Dieses digitale Angebot wird ständig erweitert. Die Digitalisate werden von Originalen in Farbe oder von vorhandenen Mikrofilmen in bitonaler Qualität bzw. in Graustufen hergestellt.


Status: laufend


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Handschriften (griechische - Cod.graec.)

Handschriften (griechische - Cod.graec.)Die Bayerische Staatsbibliothek verwahrt einen großen Handschriftenbestand, den sie nach und nach über das Internet einem interessierten Publikum zugänglich machen möchte. Dieses digitale Angebot wird ständig erweitert. Die Digitalisate werden von Originalen in Farbe oder von vorhandenen Mikrofilmen in bitonaler Qualität bzw. in Graustufen hergestellt.



Status: laufend


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Handschriften (hebräische - Cod.hebr.)

Handschriften (hebräische - Cod.hebr.)Die Bayerische Staatsbibliothek verwahrt einen großen Handschriftenbestand, den sie nach und nach über das Internet einem interessierten Publikum zugänglich machen möchte. Dieses digitale Angebot wird ständig erweitert. Die Digitalisate werden von Originalen in Farbe oder von vorhandenen Mikrofilmen in bitonaler Qualität bzw. in Graustufen hergestellt.



Status: laufend


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Handschriften (lateinische - Clm)

Handschriften (lateinische - Clm)Die Bayerische Staatsbibliothek verwahrt einen großen Handschriftenbestand, den sie nach und nach über das Internet einem interessierten Publikum zugänglich machen möchte. Dieses digitale Angebot wird ständig erweitert. Die Digitalisate werden von Originalen in Farbe oder von vorhandenen Mikrofilmen in bitonaler Qualität bzw. in Graustufen hergestellt.



Status: laufend


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Handschriften (orientalische und ostasiatische Sprachen)

Handschriften (orientalische und ostasiatische Sprachen)Die Bayerische Staatsbibliothek verwahrt einen großen Handschriftenbestand, den sie nach und nach über das Internet einem interessierten Publikum zugänglich machen möchte. Dieses digitale Angebot wird ständig erweitert. Die Digitalisate werden von Originalen in Farbe oder von vorhandenen Mikrofilmen in bitonaler Qualität bzw. in Graustufen hergestellt.



Status: laufend


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Handschriften (ostasiatische - Cod.cor., Cod.jap., Cod.Nachi, Cod.sin.)

Handschriften (ostasiatische - Cod.cor., Cod.jap., Cod.Nachi, Cod.sin.)Die Bayerische Staatsbibliothek verwahrt einen großen Handschriftenbestand, den sie nach und nach über das Internet einem interessierten Publikum zugänglich machen möchte. Dieses digitale Angebot wird ständig erweitert. Die Digitalisate werden von Originalen in Farbe oder von vorhandenen Mikrofilmen in bitonaler Qualität bzw. in Graustufen hergestellt.

Kooperationspartner:
Status: in Vorbereitung

Förderung:   

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Handschriften (sonstige europäische Sprachen)

Handschriften (sonstige europäische Sprachen)Die Bayerische Staatsbibliothek verwahrt einen großen Handschriftenbestand, den sie nach und nach über das Internet einem interessierten Publikum zugänglich machen möchte. Dieses digitale Angebot wird ständig erweitert. Die Digitalisate werden von Originalen in Farbe oder von vorhandenen Mikrofilmen in bitonaler Qualität bzw. in Graustufen hergestellt.



Status: laufend


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Handschriften (sonstige orientalische - Cod.armen., Cod.Bal., Cod.curd., Cod.mand., Cod.Paschto, Cod.pers., Cod.syr., Cod.turc., Cod.Zend)

Handschriften (sonstige orientalische - Cod.armen., Cod.Bal., Cod.curd., Cod.mand., Cod.Paschto, Cod.pers., Cod.syr., Cod.turc., Cod.Zend)Die Bayerische Staatsbibliothek verwahrt einen großen Handschriftenbestand, den sie nach und nach über das Internet einem interessierten Publikum zugänglich machen möchte. Dieses digitale Angebot wird ständig erweitert. Die Digitalisate werden von Originalen in Farbe oder von vorhandenen Mikrofilmen in bitonaler Qualität bzw. in Graustufen hergestellt.

Kooperationspartner:
Status: laufend

Förderung:   

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Handschriften (südostasiatische - Cod.birm., Cod.Batak, Cod.jav., Cod.kamb., Cod.Lamp., Cod.laot., Cod.malai, Cod.philipp., Cod.siam.)

Handschriften (südostasiatische - Cod.birm., Cod.Batak, Cod.jav., Cod.kamb., Cod.Lamp., Cod.laot., Cod.malai, Cod.philipp., Cod.siam.)Die Bayerische Staatsbibliothek verwahrt einen großen Handschriftenbestand, den sie nach und nach über das Internet einem interessierten Publikum zugänglich machen möchte. Dieses digitale Angebot wird ständig erweitert. Die Digitalisate werden von Originalen in Farbe oder von vorhandenen Mikrofilmen in bitonaler Qualität bzw. in Graustufen hergestellt.

Kooperationspartner:
Status: laufend

Förderung:   

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Handschriften (zentralasiatische - Cod.Mandschu, Cod.mongol., Cod.tibet.)

Handschriften (zentralasiatische - Cod.Mandschu, Cod.mongol., Cod.tibet.)Die Bayerische Staatsbibliothek verwahrt einen großen Handschriftenbestand, den sie nach und nach über das Internet einem interessierten Publikum zugänglich machen möchte. Dieses digitale Angebot wird ständig erweitert. Die Digitalisate werden von Originalen in Farbe oder von vorhandenen Mikrofilmen in bitonaler Qualität bzw. in Graustufen hergestellt.

Kooperationspartner:
Status: laufend

Förderung:   

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Handschriften aus dem ehemaligen Benediktinerkloster St. Emmeram in Regensburg

Handschriften aus dem ehemaligen Benediktinerkloster St. Emmeram in RegensburgAufgrund seiner geistesgeschichtlichen Bedeutung, seines Alters und seiner Größe ist der Handschriftenfonds aus dem ehemaligen Benediktinerkloster St. Emmeram in Regensburg einer der Kernbestände der Handschriftensammlung der Bayerischen Staatsbibliothek München. Nach der Säkularisation gelangten 1811/2 über 1000 Handschriften in die Münchener Hofbibliothek. Im Fonds der Codices latini monacenses sind unter den Nummern 14000-15028 heute 943 lateinische Handschriften aus St. Emmeram vorhanden. Weitere Emmeramer Handschriften finden im Bestand der deutschen mittelalterlichen Handschriften (Cgm) sowie einzelne Codices im Bestand der griechischen Handschriften (Cod.graec.) und der hebräischen Handschriften (Cod.hebr.).

Beim Fonds aus St. Emmeram handelt es sich um eine über nahezu 1000 Jahre gewachsene und weitgehend intakt erhaltene benediktinische Klosterbibliothek, in der neben herausragenden Zimelien wie dem Codex Aureus aus der Hofschule Karls des Kahlen (Clm 14000) und der einzigen vollständig erhaltenen Abschrift der Werke der Hrotsvit von Gandersheim (Clm 14485) die theologische und juristische Standardliteratur des Mittelalters, aber auch klassische und historische Quellenwerke sowie naturwissenschaftliche, astronomische und medizinische Fachtexte in seltener Breite und Qualität vorhanden sind. Die Anfänge der Klosterbibliothek und des Skriptoriums reichen bis ins 9. Jahrhundert zurück. Neben Handschriften, die im Skriptorium des Klosters entstanden oder von Konventualen angefertigt wurden, sind auch Handschriften aus Frankreich, Italien und Böhmen in das Kloster gelangt. Im Geistesleben der freien Stadt Regensburg und des Herzogtums Bayern spielte das Kloster bis in die frühe Neuzeit eine zentrale Rolle. Vor der Säkularisation 1803 stellte die Büchersammlung aufgrund ihres Umfangs und Inhalts eine der bedeutendsten Klosterbibliotheken dar und übertraf die meisten deutschen Universitätsbibliotheken. Innerhalb des Fonds sind die Handschriften nach der Aufstellungssystematik des 18. Jahrhunderts geordnet.

Der Bestand ist bisher lediglich in einem Inventarkatalog des 19. Jahrhunderts: http://www.bsb-muenchen.de/Handschriftliche-Kataloge.1694.0.html vollständig erschlossen.
Die Neukatalogisierung wird seit 1988 von der DFG gefördert; die neuen Beschreibungen sind über Manuscripta mediaevalia recherchierbar:
http://www.manuscripta-mediaevalia.de/hs/projekt_muenchen-emmeram.htm

Parallel zur Katalogisierung werden alle Emmeramer Handschriften, für die bereits moderne Beschreibungen vorliegen, im Projekt digitalisiert und online zugänglich gemacht.

Kooperationspartner:
Status: abgeschlossen

Förderung: DFG  

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Handschriftenfragmente (deutsche und lateinische - Cgm und Clm)

Handschriftenfragmente (deutsche und lateinische - Cgm und Clm)Neben einem bedeutenden Bestand an Buchhandschriften besitzt die Bayerische Staatsbibliothek eine umfangreiche Sammlung von ausgelösten mittelalterlichen Handschriftenfragmenten, und zwar ca. 2.800 latenische und ca. 400 deutsche. Den Grundstock bildete die aus den Mehrfachexemplaren der zu Beginn des 19. Jahrhunderts säkularisierten Klosterbibliotheken ausgelöste Einbandmakulatur. Die Sammlung wuchs rasch, besonders im Rahmen des umfangreichen Dublettenverkaufs in der Ära des Bibliotheksdirektors Carl Halm um die Mitte des 19. Jahrhunderts. Denn vor der Veräußerung der Bücher entnahm man ihnen die in den Einbänden befindlichen Fragmente.
Ein erstes Gesamtverzeichnis erstellte der Bibliothekar Friedrich Keinz (1865-1899) in Form eines nach Fachgruppen geordneten Repertoriums. Dieses blieb in Geltung bis zu einer durchgreifenden Neukatalogisierung ab Herbst 1977. Der Entstehungszeit nach erstreckt sich die Sammlung von der Spätantike bzw. vom Frühmittelalter bis in die Zeit des beginnenden Buchdrucks. Der Provenienz nach stammen sie zum überwiegenden Teil aus Klöstern, den Trägern der geistigen Kultur im Mittelalter.
Die Bedeutung der Fragmente besteht in ihrem hohen Quellenwert. Denn jedes von ihnen ist der letzte Zeuge eines sonst nicht mehr existierenden Buches und ergänzt damit unsere überlieferungsgeschichtlich bedingte lückenhafte Kenntnis von der Literaturproduktion in Spätantike und Mittelalter.



Kooperationspartner:
Status: laufend

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Historische Tabellenwerke (ca. 1545 bis 1735)

Historische Tabellenwerke  (ca. 1545 bis 1735)Erfasst wurden Werke aus der Zeit etwa von 1545 bis 1735, die "historische Zeit" in tabellarischer Form abbilden, Tabellen und Texte kombinieren oder sich explizit als Kommentar zu Tabellen verstehen. Nicht aufgenommen wurden z. B. Handschriften oder rein "chronologische Werke", die zwar Zahlenkolonnen tabellarisch gliedern, jedoch kaum historische Information enthalten. Bislang wurden vorwiegend Werke aus der Bayerischen Staatsbibliothek und der Universitätsbibliothek München eingearbeitet.



Kooperationspartner: LMU München, Sonderforschungsbereich 573
Status: abgeschlossen

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Recherchemöglichkeiten: Inhaltsverzeichnisse



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Historisches Aufführungsmaterial der Bayerischen Staatsoper

Die historische Bibliothek des Münchner Nationaltheaters gehört international zu den umfangreichsten und wertvollsten Opernbibliotheken. Dieser Bestand (Signaturgruppe St.th. für "Staatstheater") wurde im 20. Jahrhundert an die Musikabteilung der Bayerischen Staatsbibliothek abgegeben und umfasst das Aufführungsmaterial zu circa 955 Bühnenwerken aus der Zeit von circa 1780 bis in den Beginn des 20. Jahrhunderts. Er enthält die für Münchner Aufführungszwecke benötigten Partituren, Instrumental- und Vokal-Stimmen, Klavierauszüge, Textbücher und Rollenhefte (z.B. Regiebücher, Soufflierbücher). Für den gesamten Bestand besteht ein eigener Fachkatalog (http://www.bsb-muenchen.de/Historisches-Auffuehrungsmater.458+M5c345fc6b3c.0.html ). Es gelten die Benutzungsbedingungen der Musikhandschriften.

Status: laufend


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Händel, Georg Friedrich

Händel, Georg FriedrichGeorg Friedrich Händel (1685-1759), der große Barock-Komponist aus Halle an der Saale, erfreut sich heute in erster Linie mit seinen etwa 30 Oratorienwerken und über 40 erhaltenen italienischen Opern einer großen internationalen Popularität und Aufführungshäufigkeit. Sein immenses Gesamtschaffen wurde in der berühmten Ausgabe des Musikwissenschafters und Händel-Biographen Friedrich Chrysander (1826-1901) erstmals unter modernen quellenkritischen Editionsverfahren repräsentiert.
Im Alleingang erarbeitete Chrysander seine Händel-Gesamtausgabe, die zu seinem Lebenswerk wurde: Zwischen 1858 und 1902 erschienen die rund einhundert Bände unter dem Namen der eigens zu diesem Zweck gegründeten "Deutschen Händel-Gesellschaft". Chrysander übernahm dabei nicht nur die redaktionelle Arbeit und Finanzierung der Ausgabe, sondern auch ihre vollständige technische Herstellung in einer eigenen Notenstecherei und -druckerei. (Einige posthum veröffentlichte Bände erschienen unter dem Herausgeber Max Seiffert.) Chrysanders erstmals auf quellenkritischer Grundlage beruhende Ausgabe, für die er v.a. auf die originalen Direktionspartituren zurückgriff, gilt als Pioniertat für die historische Aufführungspraxis barocker Musik und stellt bis heute die vollständigste Gesamtausgabe Händelscher Werke dar. Als Besonderheit ist sämtlichen Oratorienpartituren ein Klavierauszug beigefügt.

Kooperationspartner:
Status: abgeschlossen

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Ingolstädter Anzeiger

Digitalisierung, Erschließung und digitale Bereitstellung der Zeitung "Ingolstädter Anzeiger".

Kooperationspartner:
Status: abgeschlossen

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Jahrbücher für Geschichte Osteuropas

Die „Jahrbücher“ sind die einzige Fachzeitschrift für die osteuropäische Geschichte mit einem umfassenden Charakter im deutschen Sprachbereich. Das Organ, das von einem Kreis an renommierten in- und ausländischen Fachvertretern in vier Heften pro Jahr am Osteuropa-Institut München herausgegeben wird, enthält in jeder Nummer wissenschaftliche Beiträge und einen breit angelegten Rezensionsteil. Damit bieten die „Jahrbücher“ auch ein Forum für den wissenschaftlichen Meinungsaustausch im internationalen Maßstab. Inhaltlich umfasst das gebotene Spektrum die Geschichte der Länder des östlichen Europa mit Schwerpunkt auf Russland. Dabei werden neben der politischen Geschichte auch Wirtschafts- und Sozialgeschichte sowie Kultur- und Kirchengeschichte vom Mittelalter bis zur Zeitgeschichte thematisiert.
Digitalisierung, Erschließung und digitale Bereitstellung der Zeitschrift „Jahrbücher für Geschichte Osteuropas“.
Die Ausgaben der letzten 5 Jahre sind jeweils nur in gedruckter Form erhältlich.

Bibliografische Angaben:
[Jahrbücher für Geschichte Osteuropas
1.1936 - 6.1941; N.F. 1.1953(1953/54) - 7.1959(1959/60); 8.1960 - 11.1963; 12=30.1964 -
Jahrbücher für Geschichte Osteuropas / Beiheft]

Kooperationspartner:
Status: laufend

Förderung: DFG  

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Libretti aus dem Bestand der Bayerischen Staatsbibliothek

In dieser Rubrik finden sich musikbezogene Schriften aus dem Bestand der Bayerischen Staatsbibliothek, vor allem Drucke von Opern- und Oratorientexten (Libretti).

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Status: laufend

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Liszt, Franz - Musikalische Werke

Liszt, Franz - Musikalische WerkeBis heute sind die Werke des großen Komponisten der Romantik Franz Liszt (1811-1886) in keiner vollständigen Gesamtausgabe erschienen.

Dabei wurde schon kurze Zeit nach Liszts Tod zum ersten Mal das Projekt einer vollständigen Werkausgabe in Angriff genommen: Die 1888 in Weimar gegründete Franz-Liszt-Stiftung hatte sich unter Großherzog Carl Alexander von Sachsen-Weimar-Eisenach das Ziel gesteckt, in den folgenden Jahrzehnten eine Gesamtausgabe herauszubringen. Die in sieben Werkgruppen gegliederte sog. "Carl-Alexander-Ausgabe" wurde jedoch niemals abgeschlossen, - in der Zeit von 1907 bis 1936 erschienen insgesamt 34 Bände unter verschiedenen Herausgebern, von denen die meisten zu Liszts Schülern zählten (u.a. Eugen d’Albert, Ferruccio Busoni, José Vianna da Motta, Bernhard Stavenhagen und Peter Raabe). Jeder Band enthält ein Vorwort und einen kritischen Apparat. Nach 1936 wurde die Ausgabe nicht weitergeführt und blieb somit unvollständig. In dieser Form beinhaltet sie einen Großteil von Liszts musikalischem Schaffen, darunter die wichtigsten seiner Hauptwerke (Orchesterwerke, Klavierwerke, Lieder). Es fehlen dagegen u.a. die Oratorien, die Oper, die Orgelwerke, eine Reihe von Chorwerken, die Klavierkompositionen zu vier Händen, etliche Klavierbearbeitungen sowie einige Werke für Klavier und Orchester.

Dennoch stellt die Carl-Alexander-Ausgabe noch immer Liszts umfangreichste Werkausgabe dar, da die seit 1970 erscheinende "Neue Liszt-Ausgabe" (Hrsg. Imre Sulyok) bislang nur im Bereich der Klaviermusik zu zwei Händen abgeschlossen ist.

Wir präsentieren die 34 Bände der Carl-Alexander-Ausgabe (darunter der Doppelband 8/9) aus der Musiksammlung der BSB in digitalisierter Form, ergänzt um die beiden Oratorien "Die Legende von der heiligen Elisabeth" und "Christus" in den Erstausgaben.

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Status: abgeschlossen

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Mendelssohn Bartholdy, Felix - Werke

Mendelssohn Bartholdy, Felix - WerkeDas kompositorische Schaffen von Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847) erschien in den Jahren 1874 bis 1877 erstmals systematisch als Gesamtausgabe. Die in 157 Bände gegliederte Werkausgabe wurde unter der Redaktion des mit Mendelssohn befreundeten Musikers Julius Rietz (1812-1877) im Verlag Breitkopf & Härtel publiziert und zählt seit ihrem Erscheinen zum Kernbestand der Musiksammlung der BSB.

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Status: abgeschlossen

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Moser, Johann Jacob, Teutsche Staats-Recht

Das zwischen 1737 und 1754 publizierte "Teutsche Staats-Recht" von Johann Jacob Moser ist eine wichtige Quelle für die Verfassungsgeschichte des Reiches und die frühneuzeitliche "Staatspraxis". Um die Arbeit mit dem 52 Bände umfassenden Werk zu erleichtern, wird das als Bd. 53 erschienene "Haupt-Register" im Volltext erfasst. Außerdem werden die Bde. 44-50 digitalisiert, die den frühneuzeitlichen Reichstag zum Gegenstand haben.



Status: laufend


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Musikhandschriften der Bayerischen Staatsbibliothek

Zu dieser Gruppe gehören Autographen und Abschriften der Signaturengruppe „Mus.ms.“ vom 15. Jahrhundert bis zur Gegenwart, wie zum Beispiel die monumentalen Chorbücher der Bayerischen Hofkapelle oder Handschriften aus Sammlungen und Nachlässen bedeutender Komponisten. Enthalten sind ferner Quellen aus abgeschlossenen Beständen wie etwa dem Historischen Aufführungsmaterial der Bayerischen Staatsoper (Signatur: St.th.) oder der Musikaliensammlung König Maximilians II. (Coll.mus.Max.). Das digitale Angebot von urheberrechtsfreien Musikhandschriften wird einerseits durch aktuelle Bestellungen, andererseits durch konservatorische Digitalisierungen der Bayerischen Staatsbibliothek laufend erweitert.

Status: laufend


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Musikhandschriften Georg Joseph Voglers (1749-1814)

Mit dem Nachlass des Münchner Universalgelehrten und Musikforschers Karl Franz Emil von Schafhäutl (1803-1890) ist eine bedeutende Sammlung von Autographen und Abschriften von Georg Joseph Vogler, genannt Abbé Vogler, im Bestand der Bayerischen Staatsbibliothek. Abbé Vogler, der ähnlich wie Schafhäutl ein Forscher und Lehrer auf verschiedenen Gebieten war, nämlich als Komponist, Musiktheoretiker, Instrumentenbauer, Orgelvirtuose, Kapellmeister und Geistlicher, zählt als Mitglied der Mannheimer Hofkapelle mit seinem kompositorischen Werk zu den Vertretern der weltberühmten „Mannheimer Schule“. Auch nach langjährigen Auslandsaufenthalten, wie als Musikdirektor am Hof Gustavs III. in Stockholm, ausgeprägter Lehrtätigkeit und zahlreichen großen Forschungsreisen, kehrte er mehrmals nach München zurück, wo er bis in seine letzten Lebensjahre hinein ehrgeizige Orgelbauprojekte verfolgte und sich mit einer Reihe von Publikationen auch politisch engagierte. Sein Schaffen als Komponist umfasst Werke aller Gattungen und lässt französische wie italienische Einflüsse erkennen, sowie die Beschäftigung mit dem Choral, dem Kirchenlied und dem Volkslied.

Status: laufend


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Musiktheoretische und musikwissenschaftliche Schriften aus dem Bestand der Bayerischen Staatsbibliothek

Unter dieser Rubrik sind musiktheoretische und musikwissenschaftliche Schriften aus dem Bestand der Bayerischen Staatsbibliothek in digitalisierter Form versammelt, die urheberrechtlich frei sind. Frühe historische Musiktraktate finden sich hier ebenso wie moderne Fachliteratur und musikalische Fach- und Personenlexika.

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Status: laufend

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Münchner Corvinen - Handschriften im UNESCO-Weltdokumentenerbe

Münchner Corvinen - Handschriften im UNESCO-WeltdokumentenerbeDer ungarische König Matthias Corvinus hatte in seinem Palast in Buda eine der bedeutendsten Renaissance-Bibliotheken aufgebaut, die jedoch nach seinem Tod (1490) und insbesondere infolge der Türkeneinfälle zerstreut wurde. Ihre große Bedeutung beruht nicht zuletzt darauf, dass der humanistisch gebildete Matthias Corvinus gezielt Handschriften verschiedener Wissensbereiche gesammelt und sogar selbst in Auftrag gegeben hat. Überwiegend in Italien ließ er lateinische Texte in ausgesuchter humanistischer Buchschrift auf Pergament schreiben und qualitätvoll illuminieren, während er – ebenfalls in Italien – wertvolle griechische Handschriften aus Byzanz erwarb. Alle Bücher erhielten einen prächtigen Einband und das Wappen des ungarischen Königs, was heute eine weitgehende Rekonstruktion seiner Bibliothek ermöglicht. So können weltweit 232 dieser Corvinus-Handschriften in nahezu 50 Bibliotheken nachgewiesen werden.

Die Bayerische Staatsbibliothek München besitzt acht dieser wertvollen „Corvinen“, die im Jahr 2005 in das UNESCO-Weltdokumentenerbe aufgenommen wurden (nach den Reichenauer Handschriften die zweite Unesco-Nominierung für Bestände der BSB). Von diesen acht Münchner Corvinen wurden sechs in lateinischer (Clm 69, 175, 294, 310, 341 und 627) und zwei in griechischer Sprache (Cod.graec. 157 und 449) geschrieben.

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Status: abgeschlossen

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Notendrucke aus der Musikabteilung der Bayerischen Staatsbibliothek

In dieser stetig anwachsenden Rubrik finden sich digitalisierte Notendrucke (Musikalien) verschiedenster musikalischer Gattungen und musikgeschichtlicher Epochen aus dem Bestand der Musikabteilung der Bayerischen Staatsbibliothek, die urheberrechtlich frei sind. Stellvertretend seien die Gesamtausgabe der Werke Georg Friedrich Händels (sog. Chrysander-Ausgabe, erschienen 1858-1902) und die Ausgabe musikalischer Werke von Franz Liszt (sog. Carl-Alexander-Ausgabe, erschienen 1907-36) genannt.

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Status: laufend

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Publikationen des Deutschen Historischen Instituts Moskau

Monographien zur deutschen und russischen Geschichte, die unter Beteiligung des Deutschen Historischen Instituts Moskau entstanden sind.

Bibliografische Angaben:
[Publikationen des Deutschen Historischen Instituts Moskau]

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Status: laufend

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Quellen und Studien - Deutsches Historisches Institut Warschau

In den „Quellen und Studien“ werden Arbeiten zur polnischen und ostmitteleuropäischen Geschichte vom Mittelalter bis in die Moderne publiziert. Neben Monographien und Sammelbänden erscheinen in der Reihe auch Quelleneditionen. Die Reihe wird seit 1995 vom Harrassowitz-Verlag, Wiesbaden verlegt.

Status: laufend


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Reichenauer Buchmalerei

Reichenauer BuchmalereiDie Benediktinerabtei Reichenau besaß im 10. und 11. Jahrhundert die wohl größte und einflussreichste europäische Malschule. In ihrer Hauptblütezeit zwischen etwa 970 und 1010/20 entstanden dort im Auftrag der höchsten Kreise der damaligen Gesellschaft - Reichsbischöfe, Könige und Kaiser - eine Reihe meist liturgischer Prachthandschriften.

Mit lebhafter künstlerischer Phantasie und innovativer Kraft schufen Mönche große Kunstwerke, deren Schönheit und Vollkommenheit noch heute faszinieren. Als Inspirationsquellen dienten ihnen sowohl die karolingische Buchmalerei der Hofschule Karls des Großen als auch altchristliche und byzantinische Vorlagen. Die Forschung ordnet die Codices in Gruppen, die nach Schreibern, Künstlern oder Auftraggebern benannt sind.

Neben der Eburnant- und der Ruodprecht-Gruppe ist v.a. die Liuthar-Gruppe zu nennen. Ihr gehören die Prachthandschriften an, die die höchste Blüte der Reichenauer Malschule darstellen. Zu den kostbarsten Werken, die Kaiser Heinrich II. dem Bamberger Dom schenkte, zählen vermutlich die drei Handschriften der Bayerischen Staatsbibliothek. Das Evangeliar Ottos III. (Clm 4453) mit Prachteinband und luxuriöser Ausstattung wurde im Auftrag des Kaisers angefertigt. Es weist neben einer doppelseitigen Huldigung der Provinzen an den thronenden Kaiser u.a. einen chronologisch angelegten Bilderzyklus zum Leben Christi (29 hochformatige ganzseitige Miniaturen auf Goldgrund) auf. Als Hochleistung der Reichenauer Buchmalerei gelten die Darstellungen der vier "visionären" Evangelisten. Das Evangeliar aus dem Bamberger Dom (Clm 4454) zeichnet sich durch ikonographische Besonderheiten aus, z.B. die Darstellung Christi im Lebensbaum umgeben von den Evangelistensymbolen und den Paradiesflüssen. In den Kanontafeln erscheinen die Tierkreiszeichen - eine ungewöhnliche, für die Malerei der Reichenau einmalige Verbindung. Das Perikopenbuch Heinrichs II. (Clm 4452) zeigt neben dem Widmungsbild, der Krönung Heinrichs und seiner Gemahlin Kunigunde durch Christus, einen Zyklus von 23 Miniaturen zum Neuen Testament. Besonders in den zweiseitigen Darstellungen kommen die monumentalen, ausdrucksstarken Figuren zur Geltung.

Die drei Handschriften der Bayerischen Staatsbibliothek wurden Ende 2003 mit weiteren sieben, in anderen Bibliotheken befindlichen, illuminierten Handschriften von der Klosterinsel Reichenau im Bodensee in das Register des Weltdokumentenerbes aufgenommen. Die Codices repräsentieren in herausragender Weise die ottonische Buchmalerei Deutschlands. Sie wurden wegen ihrer Stellung im Skriptorium, ihrer künstlerischen Neuerungen im Buchschmuck und den Darstellungsthemen der Miniaturen und ihrer Aussagekraft für die religiöse, politische und kulturgeschichtliche Situation ihrer Zeit ausgewählt. Sie stehen auch vertretend für jede weitere ottonische Handschrift der Reichenau.

Memory of the World - Gedächtnis der Menschheit wurde 1992 von der UNESCO ins Leben gerufen. Ziel dieses Programms ist es, historisch und kulturell bedeutsame Dokumente weltweit zugänglich zu machen und vor Vergessen oder Zerstörung zu bewahren.

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Status: laufend

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Russia mediaevalis

Digitalisierung, Erschließung und digitale Bereitstellung der Zeitschrift "Russia mediaevalis".

Bibliografische Angaben:
[Russia mediaevalis: Erschienen 1.1973 - 4.1979; 5.1984/86 - 7.1992/93; 8.1995,1; 9.1997,1; 10.2001,1; damit Ersch. eingestellt]

Kooperationspartner:
Status: laufend

Förderung: DFG  

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Russkij kalendar

Digitalisierung, Erschließung und digitale Bereitstellung der Zeitschrift „Russkij kalendar“.

Bibliografische Angaben:
[Russkij kalendar: Bd. 4.1875 – Bd. 45.1916]

Status: abgeschlossen


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Schedel, Hartmann: Liber chronicarum

Schedel, Hartmann: Liber chronicarumDie Weltchronik des Nürnberger Arztes und Humanisten Hartmann Schedel (1440-1514) wurde 1493 bei Anton Koberger in Nürnberg in einer lateinischen und einer deutschen Ausgabe herausgebracht. Die Originalausgabe der Weltchronik ist mit mehr als 1800 Holzschnitten illustriert, die nach Zeichnungen Hans Pleydenwurffs, Michael Wolgemuts und vielleicht auch Albrecht Dürers angefertigt wurden. Die vorliegende deutsche Ausgabe mit der Übersetzung Georg Alts erschien 1500 bei Johann Schönsperger in Augsburg und gehört zu den gekürzten oder vereinfachten Nachdrucken, die aber um ca. 350 Holzschnitte vermehrt wurden. Im Vergleich zu den vielfach doppelseitigen Städteansichten der Erstausgabe waren die kleinformatigen Holzschnitte des Nachdrucks drucktechnisch leichter zu handhaben, was die Herstellung beschleunigt und verbilligt haben dürfte.

Bibliografische Angaben:
[Schedel, Hartmann: Liber chronicarum. Das buch Der Croniken unnd geschichten. Aus dem Lat. übers. von Georg Alt. Mit Beiträgen von Hieronymus Münzer. Augsburg: Johann Schönsperger, 1500]

Status: abgeschlossen

Förderung: DFG  

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Schubert, Franz - Werke

Das überaus vielfältige musikalische Schaffen des Komponisten Franz Schubert (1797-1828) erschien in den Jahren 1884 bis 1897 erstmals systematisch als Gesamtausgabe. Die Werkausgabe ist in 22 Serien untergliedert und wurde unter der Herausgeberschaft einer Reihe bedeutender Persönlichkeiten, darunter Johannes Brahms und Joseph Hellmesberger, im Verlag Breitkopf & Härtel veröffentlicht.

Status: laufend


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Schumann, Robert - Werke

Schumann, Robert - WerkeDas kompositorische Schaffen von Robert Schumann (1810-1856) wurde in den Jahren 1879 bis 1893 erstmals systematisch in Form einer Gesamtausgabe erschlossen und publiziert. Die in 14 Serien und 156 Einzelbände gegliederte Werkausgabe erschien unter der Herausgeberschaft von Clara Schumann, der Witwe des Komponisten, in Zusammenarbeit mit Johannes Brahms im Verlag Breitkopf & Härtel, Leipzig. Während die von der Düsseldorfer Schumann-Gesellschaft initiierte "Neue Robert-Schumann-Gesamtausgabe" seit 1991 zum Großteil noch im Entstehen begriffen ist, stellt die Leipziger Ausgabe bis heute die einzige abgeschlossene Werkausgabe des Komponisten dar und gehört seit ihrem Erscheinen zum Kernbestand der Musiksammlung der BSB.

Kooperationspartner:
Status: abgeschlossen

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Verhandlungen der deutschen constituierenden Nationalversammlung zu Frankfurt am Main / Stenographische Berichte (1848-1849)

Digitalisierung, Erschließung und digitale Bereitstellung der von Professor Franz Wigard herausgegebenen Bände der „Stenographischen Berichte über die Verhandlungen der deutschen constituierenden Nationalversammlung zu Frankfurt am Main“

Bibliografische Angaben:
[Stenographischer Bericht über die Verhandlungen der deutschen constituirenden Nationalversammlung zu Frankfurt am Main. Hrsg. auf Beschluss der Nationalversammlung durch die Redactions-Commission und in deren Auftrag von Franz Wigard, Frankfurt a. M., Bd. 1-5.1848, Bd. 6-9.1849, Bd. 10.1850]

Kooperationspartner:
Status: abgeschlossen

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Verhandlungen der deutschen verfassunggebenden Reichsversammlung zu Frankfurt am Main (1848-1849)

Digitalisierung, Erschließung und digitale Bereitstellung der „Verhandlungen der deutschen verfassunggebenden Reichsversammlung zu Frankfurt am Main“, hrsg. auf Beschluß der Nationalversammlung durch die Redactions-Commission und in deren Auftrag von dem Abgeordneten Professor Dr. Konrad Dietrich Hassler

Bibliografische Angaben:
Verhandlungen der deutschen verfassunggebenden Reichsversammlung zu Frankfurt am Main. Hrsg. Hassler, K. D., Frankfurt a. Main, Bd. 1.-6.1848/49.

Kooperationspartner:
Status: abgeschlossen

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Zeitschrift für Instrumentenbau

Zeitschrift für InstrumentenbauDie Zeitschrift für Instrumentenbau wurde von Paul de Wit 1880 in Leipzig begründet und erschien bis 1943 in dessen Verlag. Sie diente als Fachorgan den Herstellern und dem Instrumentenhandel, war aber in ebensolchem Maße Publikationsmedium für die instrumentenkundliche und instrumententechnische Forschung. In der Zeitschrift für Instrumentenbau wurden während der Frühzeit der industriellen Fertigung von Musikinstrumenten neben allen wichtigen Neuerungen und Erfindungen auch solche aus früheren Jahren und Jahrhunderten publiziert. Es gibt für das 19. und für die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts keine vergleichbare Veröffentlichung auf dem Gebiet der Musikinstrumente. Neben reinen Textbeiträgen finden sich viele Tabellen, Abbildungen und technische Zeichnungen, zudem zahlreiche Annoncen von Herstellern und Zulieferfirmen.
Die zunehmende Beschäftigung mit Instrumenten und Instrumentenbauern des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts, sowohl von Seiten der Wissenschaft als auch von Seiten der heutigen Hersteller, legte die digitale Sicherung und Verfügbarmachung dieser aufgrund des verwendeten schlechten Papiers in höchstem Maß bestandsgefährdeten Quelle nahe. Als Reproduktionsvorlage dient in erster Linie der weltweit vermutlich vollständigste Bestand des Staatlichen Instituts für Musikforschung Preußischer Kulturbesitz (Berlin), ergänzt aus dem des Deutschen Patent- und Markenamtes (München).
Bände 1-63 (1880/81-1942/43); damit Erscheinen eingestellt

Bibliografische Angaben:
[Zeitschrift für Instrumentenbau/ Bd. 1.1880/81 - 63.1942/43]

Kooperationspartner: Staatliches Institut für Musikforschung - Berlin
Status: abgeschlossen

Förderung: DFG  

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Zeitschriften (Einzelhefte/geringer Umfang)

Digitalisierung, Erschließung und digitale Bereitstellung von diversen Zeitschriften aus dem Bestand der Bayerischen Staatsbibliothek von denen nur einzelne Hefte oder Jahrgänge erschienen bzw. vorhanden sind.



Status: laufend


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Zur sozialen Lage in Bayern 1947

Zweisprachige (dt.-engl.), bebilderte handschriftliche Dokumentation der Arbeiterwohlfahrt

Kooperationspartner:
Status: abgeschlossen

Förderung:   

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