Zeitschrift für Instrumentenbau
Die Zeitschrift für Instrumentenbau wurde von Paul de Wit 1880 in Leipzig begründet und erschien bis 1943 in dessen Verlag. Sie diente als Fachorgan den Herstellern und dem Instrumentenhandel, war aber in ebensolchem Maße Publikationsmedium für die instrumentenkundliche und instrumententechnische Forschung. In der Zeitschrift für Instrumentenbau wurden während der Frühzeit der industriellen Fertigung von Musikinstrumenten neben allen wichtigen Neuerungen und Erfindungen auch solche aus früheren Jahren und Jahrhunderten publiziert. Es gibt für das 19. und für die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts keine vergleichbare Veröffentlichung auf dem Gebiet der Musikinstrumente. Neben reinen Textbeiträgen finden sich viele Tabellen, Abbildungen und technische Zeichnungen, zudem zahlreiche Annoncen von Herstellern und Zulieferfirmen.
Die zunehmende Beschäftigung mit Instrumenten und Instrumentenbauern des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts, sowohl von Seiten der Wissenschaft als auch von Seiten der heutigen Hersteller, legte die digitale Sicherung und Verfügbarmachung dieser aufgrund des verwendeten schlechten Papiers in höchstem Maß bestandsgefährdeten Quelle nahe. Als Reproduktionsvorlage dient in erster Linie der weltweit vermutlich vollständigste Bestand des Staatlichen Instituts für Musikforschung Preußischer Kulturbesitz (Berlin), ergänzt aus dem des Deutschen Patent- und Markenamtes (München).
Bände 1-63 (1880/81-1942/43); damit Erscheinen eingestellt
Bibliografische Angaben:
[Zeitschrift für Instrumentenbau/ Bd. 1.1880/81 - 63.1942/43]
Kooperationspartner: Staatliches Institut für Musikforschung - Berlin
Status: abgeschlossen
Förderung: DFG
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